Berichte/2013/Augusta Raurica - LeonbergerClub Regio Mitte

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Berichte/2013/Augusta Raurica

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9. Juni 2013

Augusta Raurica

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Die Leonberger auf den Spuren der antiken Römer ….

Die Regio Nord-West hat zu einem kulturell-kulinarischen Ausflug mit anschliessendem „Rhein Schwimmen" eingeladen. 13 Hunde springen aus den Autos auf dem Parkplatz, die Sonne scheint, die Voraussetzungen für einen schönen Sonntag sind alle gegeben. Wie immer, wenn die Leos unterwegs sind, erwecken sie Interesse und Neugierde, so auch heute und mancher Besucher von der Augusta Raurica zückt seinen Fotoapparat nicht nur wegen den Ruinen. Johanna führt uns durch die Geschichte.

Während wir schnaufend und pustend die steilen Steintreppen zum Tempel hinauf klettern,
erklärt uns Johanna die Gründe der Entstehung der einst florierenden  Handelsstadt der antiken Römer in Augst, das Augusta Raurica. Die Worte sprudeln aus ihr und beflügeln unsere Fantasie, sie  lassen Bilder von der römischen Gesellschaft in uns aufkommen. Endlich oben angekommen, stehen wir vor den Ruinen des einst mächtigen Tempels, welches gegenüber von dem tiefer liegenden Theater steht und den damaligen Machthabern und Priestern die privilegierte Möglichkeit der Selbstdarstellung sowie des Betrachtens der Aufführung gab. Heute sind aber die Leonberger die Hauptdarsteller.

Wir kommen zum Forumtempel mit dem Umbilicus und zum Curiakeller, wo am Brunnen unsere Hunde ihren Durst löschen können.  Johanna erzählt und erklärt. Auf der anliegenden Wiese steht eine etwas ulkige Figur, die mit Stöcken und Schwert hantiert .  Kendo….und  schon steht auch Johanna, ein Schwert schwingend, neben dieser Figur. Die übrigen schauen etwas ratlos und verwundert, - jemand weiss was das Wort Kendo bedeutet und während unsere Hunde den Schatten und das Wasser geniessen, betrachten wir diese Sondereinlage amüsiert. Mit freudig rotleuchtenden Backen kommt Johanna wieder zurück und führt uns weiter bis irgendwann der Hunger sich bemerkbar macht. Obwohl wir längstens noch nicht alles gesehen haben, kehren wir um und steuern erwartungsvoll dem Restaurant entgegen. Ob wir wohl alle Hunde mit ins Restaurant nehmen können? Der Wirt und das Personal zeigen sich äusserst zuvorkommend und wir können uns gemütlich breitmachen im Restaurant.

Gegessen, getrunken und uns gut unterhalten, überlegen wir jetzt, wie der Tag weitergehen soll. Es stehen das Römermuseum mit dem Silberschatz oder das Schwimmen im Rhein auf dem Programm. Beides geht nicht, denn der Nachmittag ist bereits vorgerückt. Wir schauen unsere hechelnde Hunde an und die Wahl ist getroffen. Die Hunde gehen schwimmen. Wehe wenn sie losgelassen….sie stürmen in das kühle Nass. Die auf das Schiff wartenden Leute weichen aus, denn die rein- und raus rasenden glücklichen Hunde schaffen es, dass es im Umfeld von einigen Metern keinen trockenen Fleck mehr gibt. Es kommen ein paar Kinder angesprungen, Knebel werden geworfen, einige in der Sonne liegende Touristen überrannt und ein Schiff riskiert zu kentern, weil alle Reisenden auf die Seite der badenden Hunde rennen.  Der ideale Abschluss eines wunderbaren Tages.

Wir verabschieden uns, danken Barbara und Johanna für den schönen und lehrreichen Tag, packen unsere nassen und müden Hunde ins Auto und treten zufrieden die Heimreise an.  

Säde Crivelli

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