Berichte/2014/Champoz - LeonbergerClub Regio Mitte

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Berichte/2014/Champoz

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12. Oktober 2014

Champoz

(Galerie)

Petrus meinte es nicht gerade gut mit uns, es war trüb und neblig. Trotzdem versammelte sich eine Gruppe von Leofans voller Erwartung beim Schwimmbad in Bévilard. Man begrüsste sich herzlich; stürmisch begrüssten sich unsere Leos, einer nahm sogar vor lauter Freude im nahen Bächli gerade schon mal ein Bad.
Unser Reiseleiter führte uns per Konvoi vorbei an Champoz zur Sennerei Uehli, wo wir gerade den ganzen, für uns reservierten Parkplatz beschlagnahmten. Oh, wie wunderbar, hier schien die wärmende Sonne! Nun ging’s zu Fuss weiter, immer schön bergauf auf einem Natursträsslein, so wie es sich für den Jura gehört. Viele schöne Kuhweiden und auch Pferdeweiden säumten unsern Weg. Die Hunde durften frei laufen und hatten ihren Plausch. Doch aufgepasst, überall Elektrozäune! Gemütlich spazierte man hinauf, fürs Plaudern und die schöne Landschaft zu geniessen hatte unser prima Reiseleiter genügend Zeit eingeräumt. 
Oben auf dem Gipfel des 1337 m hohen Mont Moron angekommen, besuchten wir den Mario Botta-Turm. Dieser wirklich sehr schöne, imposante Turm wurde in 4 Jahren, in Fronarbeit von Maurer- und Steinmetzlehrlingen gebaut. Er besteht ganz aus geschliffenem Jurakalkstein, was mir sehr gefiel. Die Rundsicht war fantastisch, von den Vogesen, dem Schwarzwald, bis zu den Alpen sah man bei schönem Wetter alles! Doch leider näherten sich, oh - weh, dicke, schwere Regenwolken, dies im zügigem Tempo. Auch wehte schon ein kälteres Lüftli um die Ohren. 
Nachdem jeder sich satt gesehen hatte ging’s retour zu unseren Autos. Ganz ohne Mühe, ja es ging bergab. Auf dem Käsereiparkplatz angekommen wartete unser Reiseführer auf uns und verteilte wunderbaren Alpkäse. Carmen fand diesen Käse auch prima. Per Konvoi fuhren wir hinunter zum Restaurant Fumoir du Champoz. 
Für feine Hundenasen riecht es hier sicher ganz wahnsinnig gut, darum bekam jeder Hund einen Servelat. Die Wolken liessen es gerade noch zu, dass man ganz gemütlich draussen einen kleinen Apéro einnehmen konnte. Später verzog man sich in die gemütliche Gaststube wo für uns schon ein langer Tisch reserviert war. 
Nach dem feinen Essen besuchten wir die hauseigene 300 jährige Fleischräucherei. Da staunte man, es duftete auch gut, da habe ich mich grad mit so feinen Sachen eingedeckt. 
Das Dessert, eine wunderbare Glacetorte, konnte man wieder draussen unter dem grossen Vordach geniessen. Nach und nach löste sich unser Grüppli auf, ja, es regnete auch schon. Nach einem herzlichen Adieu-sagen fuhren auch wir bepackt mit Alpkäse und Würste nach Hause. 
Es war sehr schön, wir kommen bei schönem Wetter sicher wiedermal zum Botta-Turm.
Ein riesiges Dankeschön unserem Reiseführer, Herrn René Kohler. Er hat uns ein Stückli Schweiz, den Jura, von seiner schönsten Seite gezeigt. Bravo, bravo!
Danke an alle die gekommen sind, ohne Euch hätte dieser Ausflug nicht stattgefunden.
Barbara Bähler
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